Fauna und Flora - eine der grünsten Inseln im Mittelmeer, ein Fest für Botaniker

 

Samian Flora..

Die Lage, Ausrichtung und die Berge von Samos (Kerkis mit einer Höhe von 1444 Metern und Ampelos mit einer Höhe von 1160 Meter) erstellen eine Vielzahl von Mikroklimas auf der Insel. Eine unmittelbare Folge davon ist, dass Samos hat eine sehr reiche Umgebung mit einer großer Auswahl an Pflanzen bietet, die auf keiner anderen ägäischen Insel angetroffen werden.

Heute, und das ist nicht übertrieben, hat die Insel mehr Waldfläche, wie vor den verheeerenden Waldbränden. Dies ist vor allem, weil große Ackerflächen von den Bauern aufgegeben worden sind und sehr schnell in Wald gewandelt wurden, die Geschwindigkeit der Wiederaufforstung kann man fast wie in Zeitlupe verfolgen. Im Sommer regnet es kaum, die Nordwestwinde ziehen über die Insel, dieses fördert zunehmend die Vegetation. Eigentlich könnte man Samos in drei Klimazonen aufteilen. Die Winde im Norden, ziehen über die Berge nach Süden, treffen die Feuchtigkeit des Meeres und trockenen das Land, von den Bergen ab. In den Bergen herrschen nicht so hohe Temperaturen, die genau die Mischung machen für eine üppige Vegetation, es gibt aber auch hier keine klaren Grenzen, die Pflanzen verbreiten sich auf der ganzen Insel. Samos hat auf seinen 478 km² 69,5% Wald, 22% davon im Halbgebirge und 8,5% im Tiefland.

Dem Samiotischen Amt für Forstwirtschaft legt folgende Zahlen vor:

  • 206,45 km² entspricht 43,2%Ackerland und Weideland.
  • 136,40 km² entspricht 28,6% Wald
  • 88,70 km² entspricht 18,5% Buschland
  • 18,15 km² entpricht 3,8% Dörfer und Strassen
  • 14,05 km² entspricht 2,9% eher öde Landschaft
  • 10,1 km² entspricht 2,1% Alpine Landschaft
  • 4,3 km² entspricht 0,9% Seen und Flüsse
  • 1.567.000 Olivenbäume davon 77% im Süden auf der Insel


Samier kultivieren hauptsächlich ihre Olivenbäumen. Es gibt schätzungsweise 1.567.000 Olivenbäume auf der Insel und die Menge, die sie einnehmen, beträgt bis zu 90.000 km, wenn man sie nebeneinander legen würde. 77% der Olivenbäume sind auf dem südlichen Teil der Insel, Olivenbäume sind hartnäckig gegen Dürre und sind daher eine einzigartige Spezies für solch trockenen Gebiete.

An zweiter Stelle kommt der Anbau von Reben. Sie würden 15.000 km aneinandergereiht ergeben. Es wird fast ausschließlich der weiße "Moshato" aus den Samian Reben angebaut. Diese Rebsorte hat Samos, in der ganzen Welt berühmt gemacht hat. Es ist Anbau wird vor allem im Norden und Zentrum der Insel (auch als "Moshato Zone" bezeichnet) Es ist ausserhalb dieser Zone verboten, diese Sorte kommerziell anzupflanzen. (Samian "Moshato" Wein Appellation Provenienz) Es gibt auch ein paar Weinberge an der südlichen Seite, die weißen Wein anbaut.

  • Samos Wein
  • Weinmuseum Vathy

Zitronen und Orangenbäume findet man dafür in tieferen Lagen und auf dem Ackerland, das nicht stark vom Wind beeinflusst wird. Es gibt viele Bäume entlang der Insel, aber der systematische Anbau ist vor allem im Bereich von "Mili".

Obstbäumen gibt es zwar auf der ganzen Insel und vor allem auf der Nordseite und auf den Bergen, hier meist Kirschen und Apfelbäume, aber es gibt dafür keinen systematischen Anbau.

Systematischer Gartenanbau wird auf der Nordseite betrieben, vor allem in den Dörfern rund um Karlovasi, wo Agrarebenen existieren und kleinere Felder finden such auf der ganzen Insel. Im südlichen Teil der Insel, gibt Probleme vor allem wegen dem Wind und den hohen Temperaturen. Es gibt auch ein paar Getreidfelder und Maisfelder, diese wiederrum ausschließlich im südlichen Teil.

Die samischen Kiefernwälder bedecken 13.640 ha oder 28,5% der Größe der Insel. Sie bedecken das Berggebiet und große Teile des nördlichen Teils, zusammen mit einem kleineren Gebiet im Süden. Im Tiefland herrscht vorwiegend die "Kalabrische Kiefer"Art, diese wächst bis zur Küstenlinie, aber in Höhen über 700 Meter, gibt es meistens die Specie "Pinus nigra" (Schwarzkiefer) sie dominiert. Diese Arten sind vor allem in Mitteleuropa anzutreffen. Die größten Wälder gibt es auf den Ampelos Bergen und kleinere, auf dem Kerkis Berg, vor allem auf den Ost- und Nordwesthängen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gab es auch ausgedehnten Wäldern von Kastanien und Eichen, wurden aber zumeist von Bränden zerstört.

Mit Ausnahme von Pinienwälder gibt es auch was wir Wald nennen. 8870 Hektar werden hier ausgewiesen und einige Baumarten erreichen Höhen von 5 mtr ud mehr. Es gibt große solche Gebiete im Süden, im Osten in der Gegend von Vathi und Paleokastro, im Westen im Bereich der Kallithea und Drakei und in vielen Bereichen des nördlichen Teils. Diese Art der Vegetation bedecken normalerweise felsigen und kargen Boden. Hauptmerkmale sind kleine, harte und meist stacheligen Blättern mit wachsartige Substanzen, harter Rinde und dem tiefen Rot.

Die wichtigsten Arten dieser Ökosysteme sind die Stechpalme (Kermes-Eiche), der Mastixstrauch (Pistacia lendiskus), der wilde Ölbaum (Olea Oleaster), der Johannisbrotbaum (Ceratonia siligua), die Zeder (Juniperus sp.), Die Kiefern (Pinus brutia ), die Ginster (Spartium sp.), der stachelige Busch (Kalycotomus sp.), der Dornbusch (Robus sp.), die Heckenkirsche (Lonicera sp.) und viele andere.

Weiter oben und wo das Gelände rauher wird, gibt es den Erdbeerbaum (Arbotus sp.), Immergrün (Myrtus), η "kokorevithia" (Terpentin-Pistazie), Leng (Erica verticilata και E.arborea) und andere. Das Ökosystem hat sich nach den Bränden schnell erholt, alles sprießt schnell und man kann fast schon zuschauen, wie die Natur alles zurückholt. Leider wurden bei den Bränden auch viele Kiefern verbrannt, bis das wieder sich reguliert, werden noch Jahre vergehen. In felsige und kargem Gelände wachsein in der Regel dorniges Gestrüpp und ähnlichen Büsche. "astouvia" (Poterium spinosum), der herzhaften (Satureia Thymbra) oregano (origanon sp.), "Knoukla" (Cistus incanus), dornige Bibernelle(Sarcopoterium spinosum), Thymian (Thimus capitatus), "Hinopodia ( Genista acanthoclada), Scharlach Salbei (Salbia sp), Berg-Tee (Sideritis sp.) und viele andere. Diese Bereiche bestehen vor allem in den südlichen Hängen des Kerkis, wo der Boden aus Geröll besteht.
 
hygrophile Bäumen wachsen in feuchten Gebieten. Dominierend in Samos ist die Platane (Platanus orientalis), der Seidelbast (Laurus nobilis), und in der Schlucht von Mitilinioi, die Weide (Salix cinerea).
Sträucher, die in einem solchen Gelände wachsen sind zum Beispiel der Oleander (Nerium oleander) und in großer Zahl (Mönchspfeffer) und andere. Feigenbusch (Rubus Sanctus), supplejack (Hedera helix) und "Arkoudovatos" (Smilax aspera) zu sehen.

Die einjährigen Pflanzen gedeihen gut bei dem Klima auf Samos. Ihr biologischer Kreis beginnt mit den Oktoberregen und endet im Juni.

Bilder von den Pflanzen kommen noch dazu

Samos Blumen

 

 

 
 
 
 

 
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